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Leitbild, Konzept, Qualitätssicherung

Pflege und Therapie - weit mehr als „Essen bringen“ und „Betten machen“

Ein wichtiger Anspruch, den wir als Pflegepersonal an unseren Beruf stellen, ist die Verbesserung der Pflegequalität in der vollstationären Pflege.
eine Bedürfnisorientierte Pflege und Betreuung der Patienten sollte stets im Vordergrund aller Bemühungen stehen.

Zur Verbesserung der Pflegequalität ist es von größter Bedeutung, ein einheitliches, verbindliches Pflege- und Betreuungskonzept zu verfolgen. Das Niveau der Pflege kann nicht angehoben werden, wenn verschieden Pflegepersonen unterschiedliche Pflege – und Betreuungsmaßnahmen am selben Patienten durchführen.

Mit Pflegeleitlinien kann eine qualitativ hochwertige Pflege durchgeführt werden. Die Pflege wird in Zusammenarbeit mit dem Patienten und deren Angehörigen, sowie in gemeinsamer Erarbeitung mit dem therapeutischen Team ( Pflege – Mitarbeiter, Ärzte, Krankengymnasten, Beschäftigungstherapeuten) festgelegt.

Durch die Integration der Pflegeleitlinien in die Pflegeplanung wird immer eine individuelle Pflege und Betreuung der einzelnen Patienten erreicht.
Die Pflegeleitlinien sollen den Pflegenden verdeutlichen, welche Pflegeziele mit den entsprechenden Handlungen verfolgt werden, welche Materialien benötigt werden und wie die Maßnahmen sicher durchzuführen sind.
Jede pflegerische Dienstleistung ist im Hinblick auf die Pflegeversicherung zu dokumentieren.

Hinzuzufugen ist, dass Pflegeleitlinien kein Ersatz für Lehrbuch ( diese gehören in den Besitz einer jeden Fachkraft ) darstellen, sondern als Instrument dienen sollen, Pflege und Betreuung nach allgemeingültigen und akzeptierten Richtlinien im Pflegebereich durchzuführen. Pflegeleitlinien müssen prozesshaft bleiben und bedürfen einer Überprüfung im jährlichen Abstand.

Die Arbeit mit Pflegeleitlinien erfordert von den Pflegenden ein fundiertes Fachwissen, eine qualifizierte Ausbildung und die Fähigkeit, Patienten  situationsgerecht behandeln zu können.

Das Reha-Haus Buchholz bietet 29 Betreuungsplätze im stationären Bereich. Aufgenommen werden unter anderen Bewohner, die eine stationäre Langzeittherapie und Behandlungskette benötigen.
Gerade für diese Zielgruppe ist die Einrichtung zugeschnitten und bieten in vielerlei Hinsicht ideale Voraussetzungen sowie besondere Betreuungs- und Therapieangebote.
Aufgeteilt ist die Einrichtung in vier unterschiedliche Häuser . Hierzu gehört ein großzügig angelegtes Haupthaus das durch seine ebenerdige bauliche Beschaffenheit eine ideale Voraussetzung für diese Bewohner schafft. Dadurch das alle Räume auf einer Etage sind, können die Bewohner das ganze Haus nutzen, ohne durch Treppen oder Aufzüge in ihrer Aktivität gehindert zu werden.
Weiterhin gehören zur Einrichtung das Schwalbenhaus, sowie das Wiegehaus uns das Vitalhaus.

Um das Haus herum befinden sich Grünanlagen und Beschäftigungsangebote wie z.B. ein großes Schachspiel und ein Basketballkorb, die von allen Bewohnern genutzt werden können

Die Gemeinde Buchholz liegt zwei Kilometer von dem Luftkurort Burg entfernt.
Durch eine Busanbindung in Buchholz ist es den Bewohnern möglich auch die Angebote von Burg zu nutzen, wie z.B. die Restaurants und Lokale in Burg, die Freilichtbühne und das beheizte Freibad von Burg m Sommer.

Weiterhin bieten wir in unserem Haus Übernachtsmöglichkeiten für Angehörige und persönliche Bezugspersonen der Bewohner.

Wir wollen allen Bewohner in der Einrichtung ein Zuhause bieten,
wo sie sich so frei wie irgend möglich bewegen und ihr Leben nach ihren Bedürfnissen gestalten können.

Um eine fachgerechte und qualitativ gute Pflege zu gewährleisten, ist eine Orientierung an einem Pflegemodell erforderlich. Es ist Grundlage allen pflegerischen Handelns. Unsere Wahl fiel auf das Pflegemodell von Monika Krohwinkel, das die Bedürfnisse und Fähigkeiten des Bewohners in den Vordergrund stellt um den Bewohner auf diesen Weg zu fördern.

AEDL- Strukturierungsmodell (Fähigkeiten in den AEDL’s)

  1. Kommunizieren können
  2. Sich bewegen können
  3. Vitale Funktionen aufrecht erhalten können
  4. Sich pflegen können
  5. Essen und Trinken können
  6. Ausscheiden können
  7. Sich kleiden können
  8. Ruhen, schlafen und sich entspannen können
  9. Sich beschäftigen lernen und sich entwickeln können
  10. Sich als Frau oder Mann fühlen und verhalten können
  11. Für eine sichere und fördernde Umgebung sorgen können
  12. Soziale Beziehungen und Bereiche sichern und gestalten können
  13. Mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen können:
    • Existenz-fördernde Erfahrungen sammeln können
    • Mit belastenden und gefährdenden Erfahrungen umgehen können
    • Erfahrungen, welche die Existenz fördern und gefährden unterscheiden können und sich daran entwickeln können