Leitbild, KONZEPT, QUALITÄTSSICHERUNG

Pflege und Therapie - weit mehr als „Essen bringen“ und „Betten machen“

Ein wichtiger Anspruch, den wir als Pflegepersonal an unseren Beruf stellen, ist die stetige Verbesserung der Pflegequalität in der vollstationären Pflege. Eine bedürfnisorientierte Pflege und Betreuung der Patienten sollte stets im Vordergrund aller Bemühungen stehen.

Dabei ist es von größter Bedeutung, ein einheitliches, verbindliches Pflege- und Betreuungskonzept zu verfolgen. Daher haben wir die Bezugspflege eingeführt, bei der eine examinierte Pflegekraft für eine Gruppe von Bewohnern zuständig ist. Somit können wir eine individuelle und ganzheitliche Betreuung sicherstellen.

Mit Pflegeleitlinien kann eine qualitativ hochwertige Pflege durchgeführt werden. Die Pflege wird in Zusammenarbeit mit dem Patienten und deren Angehörigen, sowie in gemeinsamer Erarbeitung mit dem therapeutischen Team festgelegt.

Durch die Integration der Pflegeleitlinien in die Pflegeplanung wird immer eine adäquate Pflege und Betreuung der einzelnen Patienten erreicht. Die Pflegeleitlinien sollen den Pflegenden verdeutlichen, welche Pflegeziele mit den entsprechenden Handlungen verfolgt werden, welche Materialien benötigt werden und wie die Maßnahmen sicher durchzuführen sind. Jede pflegerische Dienstleistung ist im Hinblick auf die Pflegeversicherung zu dokumentieren.

Hinzuzufügen ist, dass Pflegeleitlinien kein Ersatz für das Lehrbuch (diese gehören in den Besitz einer jeden Fachkraft) darstellen, sondern als Instrument dienen sollen, Pflege und Betreuung nach allgemeingültigen und akzeptierten Richtlinien im Pflegebereich durchzuführen. Pflegeleitlinien müssen prozesshaft bleiben und bedürfen einer Überprüfung im jährlichen Abstand.

Die Arbeit mit Pflegeleitlinien erfordert von den Pflegenden ein fundiertes Fachwissen, eine qualifizierte Ausbildung und die Fähigkeit, Patienten situationsgerecht behandeln zu können.

Das Reha-Haus Buchholz bietet 40 Betreuungsplätze im stationären Bereich. Aufgenommen werden unter anderen Bewohner, die eine stationäre Langzeittherapie und Behandlungskette benötigen.

Gerade für diese Zielgruppe ist die Einrichtung zugeschnitten und bieten in vielerlei Hinsicht ideale Voraussetzungen sowie besondere Betreuungs- und Therapieangebote.
Aufgeteilt ist die Einrichtung in vier unterschiedliche Häuser. Mehr dazu unter » EINRICHTUNG.


 

 

Um die Häuser herum befinden sich Grünanlagen und Beschäftigungsangebote wie z.B. ein großes Schachspiel und ein Basketballkorb, die von allen Bewohnern genutzt werden können. Hinzu kommen verschiedene therapeutische Spiele, ein Therapiegarten, eine Voliere, Sinnesgeräte und ein japanischer Garten.
Die Gemeinde Buchholz liegt zwei Kilometer von dem Luftkurort Burg entfernt.
Durch eine Busanbindung in Buchholz ist es den Bewohnern möglich, auch die Angebote von Burg zu nutzen, also z.B. die Restaurants und Lokale, die Freilichtbühne und das beheizte Freibad.

Weiterhin bieten wir in der Nähe unserer Einrichtung Übernachtungsmöglichkeiten für Angehörige und persönliche Bezugspersonen der Bewohner.

Wir wollen allen Bewohner bei uns ein Zuhause bieten, wo sie sich so frei wie möglich bewegen und ihr Leben nach ihren Bedürfnissen gestalten können.

Um eine fachgerechte und qualitativ gute Pflege zu gewährleisten, ist eine Orientierung an einem Pflegemodell erforderlich. Es ist Grundlage allen pflegerischen Handelns. Unsere Wahl fiel auf die "Strukturierte Informationssammlung" (SIS) als Elemente des Strukturmodells. Dabei handelt es sich um ein modernes Konzept zum Einstieg in einen vierstufigen Pflegeprozess, der eine konsequent an den individuellen Bedürfnissen orientierte Maßnahmeplanung ermöglicht. In den Erst- und Aufnahmegesprächen mit dem Bewohner und seinen Angehörigen nimmt die verantwortliche Pflegefachkraft eine fachliche Einschätzung der folgenden Themenfelder vor:

  • Kognition und Kommunikation,
  • Mobilität und Bewegung,
  • krankheitsbezogene Anforderungen und Belastungen,
  • Selbstversorgung,
  • Leben in sozialen Beziehungen.

» Weitere Informationen des Bundesgesundheitsministeriums zu SIS