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Reha-Haus Buchholz: Zufriedene Bewohner in renovierten Räumen

Arbeiten abgeschlossen - Heimleitung plant Symposium zum Thema Musiktherapie

Buchholz/Dithmarschen - Zimmer und Aufenthaltsräume sind komplett renoviert, alle Wasserschäden beseitigt. Und die Bewohner des Reha-Hauses Buchholz fühlen sich so richtig wohl in der modernisierten Einrichtung. Dabei waren die vergangenen Wochen und Monate für alle Beteiligten gar nicht so einfach. Ein Handwerkerschaden hatte ausgerechnet das neueste Gebäude des Reha-Hauses unbewohnbar gemacht. Einige Bewohner mussten daher zeitweilig sogar auf einer stillgelegten Station des nahe gelegenen Westküstenklinikums in der Dithmarscher Kreisstadt untergebracht werden.

"Wir hatten großes Pech mit dem Schaden, weil wir uns gerade in einer Aufbauphase befanden. Aber durch unser Improvisationstalent und vor allem durch das große Engagement der Mitarbeiter konnten wir unsere Bewohner weiterhin sehr gut versorgen", berichtet Heim- und Pflegedienstleiterin Anke Bonk.

Tatsächlich hat das multiprofessionelle Team der Einrichtung seine Nagelprobe sehr gut bestanden. Pflegerische Betreuung und Therapien konnten fortgeführt werden, so dass für die Bewohner, die unter schweren und schwersten Schädel-Hirnverletzung leiden, kein Nachteil entstand. Doch das ist für die Mitarbeiter der Einrichtung kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen. Im Gegenteil, Anke Bonk und Geschäftsführer Ernst Fischer stecken mitten in den Vorbereitungen zu einem Symposium zum Thema "Musiktherapie", das im Reha-Haus Buchholz durchgeführt werden soll. Darüber hinaus soll ein moderner Snoezelen-Raum eingerichtet werden.

Ziel des Spezial-Heimes, in dem nur Bewohner mit Pflegestufen I-III versorgt und therapiert werden, ist es, Menschen mit schweren Schädel-Hirnverletzungen ein Zuhause zu geben. Und nicht immer kann trotz aller Bemühungen das Hauptziel, die Rückkehr in die eigene Wohnung erreicht werden. In diesem Fall bemühen sich die Pflegekräfte und anderen Mitarbeiter, den Bewohnern ein dauerhaftes und menschenwürdiges Daheim zu bieten.

Zurzeit kann das Reha-Haus Buchholz bis zu 29 Pflegebedürftige aufnehmen, die den Phasen F und G in der neurologischen Rehabilitationskette zugeordnet werden. Das Haus ist daher im Gegensatz zu vielen anderen Einrichtungen in der Lage, auch Schwerstbetroffene aufzunehmen, die spezieller Behandlungen bedürfen, also etwa Beatmungspatienten, Patienten im Wachkoma, Patienten mit einer Trachealkanüle oder Patienten, die mit dem Erreger MRSA infiziert sind. Sie müssen vom Team rund um die Uhr betreut werden. Und das bedeutet weit mehr als Essen bringen, Säubern und Betten machen. Individuelle Hilfestellungen durch das Pflegepersonal, aber auch Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Musiktherapie und sogar eine Hippotherapie - also "hoch zu Ross" - werden angeboten. Die medizinische Versorgung ist zudem durch Vertragsärzte und die Kliniken in der Region sicher gestellt.

Zum Reha-Haus gehören mehrere Gebäude; in drei Häusern sind die Zimmer bzw. Appartements der Bewohner, die je nach Schweregrad ihrer Erkrankung und Pflegebedürftigkeit entsprechend untergebracht werden können. Verschiedene Funktionsräume, vom Stanger-Bad bis zur Trainingswerkstatt, ergänzen das räumliche Angebot.

Doch wichtiger als Gebäude und Umgebung ist die menschliche Zuwendung, die die Bewohner durch das Pflege- und Therapeuten-Team erfahren. Ausgehend von der Philosophie, dass jeder noch so kranke und behinderte Mensch eine eigenständige Persönlichkeit mit Intimsphäre, Ängsten und Wünschen ist, begegnen ihm die Pflegekräfte mit menschlicher Wärme und Zuneigung. Und er wird angehalten, seinen persönlichen Gestaltungsspielraum zu nutzen und im Rahmen seiner Möglichkeiten an der Genesung selbst mitzuwirken. "Wir haben dafür eigens ein Beziehungspflegemodell entwickelt, in dessen Mittelpunkt eine Bezugperson für den Bewohner, dessen Angehörige, aber auch für die Therapeuten steht", erläutert Heim- und Pflegedienstleiterin Anke Bonk. Diese "Pflegemanagerin" sorge sich in jeder Hinsicht um das Wohl ihres Patienten. Bonk weiter: "Sie stellt den Pflegeplan auf, sorgt für die Einhaltung der verordneten Therapien, hilft in allen kleinen oder großen Krisen - und kümmert sich um die Nachfragen der Besucher."

PRESSEMITTEILUNG VOM 02. FEBRUAR 2004